Sichtbar bei Google, ChatGPT & Co.!
Was Du jetzt über SEO und GEO wissen solltest
SEO vs. GEO, Wichtigkeit für Selbstständige, Strategie, Handlungsbedarf
Vielleicht hast Du die Begriffe SEO und GEO schon öfter gehört und Dich gefragt:
„Muss ich jetzt schon wieder eine neue Marketingstrategie lernen?“ Meine Antwort: Nein. Aber Du solltest verstehen, wie sich die Suche gerade verändert – und welche Chancen daraus für Dein Business entstehen.
Denn Deine potenziellen Kunden suchen längst nicht mehr nur bei Google. Sie stellen ihre Fragen zunehmend direkt an ChatGPT, Perplexity, Gemini oder nutzen KI-Funktionen innerhalb klassischer Suchmaschinen.
Und genau hier kommt GEO ins Spiel.
Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen: Es ist ein ziemlich geiles Gefühl, wenn Du plötzlich feststellst, dass Menschen über eine KI auf Dich aufmerksam werden. Genau das ist mir vor Kurzem passiert. 👇
Ich hatte einen Kennenlerncall in meinem Terminkalender. Als ich fragte, wie die potenzielle Kundin auf mich aufmerksam geworden ist, hieß es: DURCH CHAT GPT!
Sie hat ihre Wünsche und Bedürfnisse eingegeben und ich wurde u.a. rausgespuckt.
SEO vs. GEO: Was ist eigentlich der Unterschied?
SEO: Sichtbar in klassischen Suchmaschinen
SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung.
Dabei geht es darum, Deine Website so aufzubauen und mit Inhalten zu füllen, dass sie bei Suchmaschinen wie Google möglichst relevant für bestimmte Suchanfragen ist. Zum Beispiel sucht jemand:
„LinkedIn Beratung für Coaches“
oder:
„Wie gewinne ich Kunden über LinkedIn?“
oder:
„Online-Marketing für Solo-Selbstständige“
Wenn Deine Website zu dieser Suchintention passende, hilfreiche Inhalte bietet, kann sie in den Suchergebnissen erscheinen. Dabei bedeutet gutes SEO längst nicht mehr:
Keyword möglichst oft in einen Text schreiben und fertig.
Google bewertet unter anderem, ob Inhalte wirklich hilfreich, relevant und vertrauenswürdig sind. Genau deshalb sind eigene Erfahrungen, konkrete Beispiele, Fachwissen und eine klare persönliche Perspektive so wertvoll. Denn genau das unterscheidet Deinen Content von austauschbaren KI-Texten und generischen Ratgeberartikeln.
GEO: Sichtbar in KI-Antworten
GEO steht für Generative Engine Optimization.
Der Begriff beschreibt die Optimierung von Inhalten für KI-gestützte Such- und Antwortsysteme.
Stell Dir vor, jemand fragt ChatGPT:
„Wie kann ich als Coach über LinkedIn Kunden gewinnen, ohne jeden Tag posten zu müssen?“
Die KI erstellt daraufhin eine Antwort und kann dabei auf verschiedene Quellen zurückgreifen.
Und genau hier möchtest Du auftauchen.
Wenn Du auf Deiner Website einen wirklich hilfreichen Artikel, eine konkrete Anleitung oder ein fundiertes Praxisbeispiel zu diesem Thema veröffentlicht hast, kann Deine Website für die KI relevant werden.
SEO: Deine Website soll in den Suchergebnissen sichtbar werden.
GEO: Dein Wissen soll in KI-generierten Antworten berücksichtigt werden. Und deine Expertise so stark, dass du auch hier bei einer Kunden-Suche vorgeschlagen wirst.
Das bedeutet aber nicht, dass Du SEO jetzt durch GEO ersetzen solltest. Im Gegenteil: Beides gehört zusammen.
👀 Warum GEO für Selbstständige spannend ist
KI wird nicht mehr nur genutzt, um allgemeine Fragen zu beantworten. Menschen fragen inzwischen auch: „Wer kann mir bei meinem Problem helfen?“
Sie suchen nach Experten, Dienstleistern, Produkten oder passenden Lösungen. Und genau hier entsteht eine neue Möglichkeit für Dich: Du kannst von Menschen gefunden werden, die dich vorher noch gar nicht kannten.
Das ist für Selbstständige und kleine Unternehmen besonders interessant.
Denn bisher musste jemand beispielsweise Deinen Namen kennen, über Instagram auf dich stoßen oder durch eine Empfehlung auf dich aufmerksam werden. Durch KI-Suche kann ein weiterer Weg entstehen:
Problem → KI fragt nach passenden Lösungen → Deine Expertise wird genannt → Interessent landet bei dir.
Und genau das ist für mich einer der spannendsten Aspekte der aktuellen Entwicklung.
🧩 SEO bleibt wichtig, GEO kommt dazu!
Du musst also nicht deine komplette Marketingstrategie über Bord werfen. SEO verschwindet nicht. Aber die Art, wie Menschen Informationen suchen und wie sie auf Unternehmen aufmerksam werden, verändert sich gerade.
Deshalb würde ich heute nicht mehr nur fragen: „Wie werde ich bei Google gefunden?“
Sondern zusätzlich: „Was muss ich veröffentlichen, damit KI meine Expertise versteht und mich für relevante Fragen berücksichtigt?“
Denn deine Website kann mehr sein als deine digitale Visitenkarte. Sie kann zu einer Quelle für dein Wissen werden und für mehr Sichtbarkeit deiner Marke beitragen. Und genau darin sehe ich eine riesige Chance – gerade für kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige und Expertenmarken.
Wer heute wertvolles Wissen sichtbar macht, baut sich damit möglicherweise nicht nur Google-Reichweite auf, sondern wird auch für die nächste Generation der Suche relevant.
Was kannst Du jetzt konkret tun?
Du musst nicht sofort Deine komplette Website umbauen. Fang viel einfacher an:
1. Sammle die Fragen Deiner Wunschkunden
Welche Fragen werden dir in Gesprächen immer wieder gestellt?
Welche Probleme beschäftigen deine Zielgruppe?
Welche Dinge googeln oder fragen sie wahrscheinlich eine KI?
Zum Beispiel:
Wie finde ich Themen für [Branche], die zu meinem Angebot passen?
Warum bringt mein Content Reichweite, aber keine Anfragen?
Wie kann ich als Coach Kunden über LinkedIn gewinnen?
Wie werde ich finanziell frei?
Wie kann ich ohne viel Sport abnehmen?
Natürlich immer passend zu deiner Branche und deinem Angebot.
2. Erstelle Inhalte, die diese Fragen wirklich beantworten
Und zwar nicht mit drei allgemeinen Sätzen. Sondern so, dass jemand nach dem Lesen tatsächlich einen Schritt weiter ist. Beantworte die wichtigste Frage möglichst früh.
Nutze klare Zwischenüberschriften, arbeite mit Beispielen, erkläre Zusammenhänge und vor allem:
Bring Deine eigene Expertise ein.
- Was hast du in der Praxis gelernt?
- Was funktioniert deiner Erfahrung nach?
- Was funktioniert eben nicht?
- Welche Fehler siehst du immer wieder?
Genau solche Inhalte machen Deine Website wertvoll.
3. Schreib nicht für Google oder ChatGPT – schreib für Deine Zielgruppe
Das klingt vielleicht widersprüchlich, oder!? Ist es aber nicht. 😉
Du musst keine Texte produzieren, die sich nach „SEO-Text“ anhören. Schreib so, wie du auch beraten würdest. Denn am Ende möchtest du nicht einfach irgendwo in einer KI-Antwort auftauchen. Du möchtest, dass jemand nach dieser Antwort denkt: „Die versteht mein Problem. Mit der möchte ich sprechen.“ Und genau da wird aus Sichtbarkeit irgendwann Kundengewinnung.
💡
Also, setze dir einen Termin in deinen Kalender und optimiere deinen Marketingauftritt für die SEO + GEO!
Falls du das nicht alleine machen möchtest, sende mit gerne deine Anfrage zu.
Ganz unverbindlich💛.


