Wunschkunden Content - START SMART


Wunschkunden Content 2026:
Dein Praxis-Guide für wirksamen Social-Media-Content

Snackable Content – Verkaufsinhalte – Reichweiten Conent – Longform Content – Dein eigener Stil

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Social Media verändert sich schneller als wir posten können. Umso wichtiger ist es, dass wir das richtige für unsere Zielgruppe posten.

Dieser Guide hilft dir, Inhalte zu erstellen, die zu dir, zu deiner Arbeitsweise und zu deiner Zielgruppe passen.

Praxis-Guide:
Content-Formate für deine Wunschkunden

1. Snackable Content & Quick Wins

Wann dieser Content für dich wirkt
Wenn deine Zielgruppe viel scrollt, wenig Zeit hat und schnelle Aha-Momente liebt. Ideal, um präsent zu bleiben und regelmäßig sichtbar zu sein.

Was viele falsch machen
Snackable Content wird oft mit „oberflächlich“ verwechselt. In der Praxis funktioniert er dann am besten, wenn er einen klaren Gedanken transportiert – nicht zehn halbe.

Praxis-Tipps:

  • Arbeite mit Denk-Snacks statt Tipps.
    Ein Gedanke, der hängen bleibt, performt besser als eine Checkliste.

  • Formate wiederholen sich bewusst.
    Menschen folgen wegen Wiedererkennbarkeit, nicht wegen Abwechslung.

  • Hook ≠ Erklärung.
    Der Einstieg darf neugierig machen, ohne sofort aufzulösen.

  • Unperfekt ist ein Stilmittel.
    Notizen, Skizzen, spontane Gedanken signalisieren Nähe und Kompetenz zugleich.

  • Plane in Serien.
    5–7 thematisch ähnliche Posts schlagen einen „viralen Einzelpost“.

Content-Ideen:

  • „Ein Satz, den meine Kundinnen oft falsch verstehen“

  • „Das würde ich heute anders machen“

  • „Ein Gedanke aus meinem Arbeitsalltag“

2. Verkaufs- & Lead-Content

Wann dieser Content für dich wirkt
Wenn Vertrauen da ist und deine Zielgruppe eine Entscheidung vor sich herschiebt.

Wichtiger Perspektivwechsel
Du verkaufst nicht dein Angebot.
Du verkaufst die Entscheidung, etwas zu verändern.

Praxis-Tipps:

  • Sprich den Moment vor dem Kauf an.
    Zweifel, Zögern, innerer Widerstand – das ist der eigentliche Trigger.

  • Ein Post = ein Einwand.
    Nicht erklären, rechtfertigen oder vergleichen.

  • Story vor Struktur.
    Menschen kaufen nach Gefühl, nicht nach Modulen.

  • CTA als Einladung.
    „Wenn du merkst, dass…“ funktioniert besser als „Jetzt buchen“.

  • Zeige deine Haltung zum Verkaufen.
    Das zieht genau die richtigen Menschen an.

Content-Ideen:

  • „Warum viele trotz Interesse nicht buchen – und was wirklich dahintersteckt“

  • „Das hat meine Kundin fast davon abgehalten, Ja zu sagen“

  • „Woran du merkst, dass du bereit bist“

 

3. Inspirierender Reichweiten-Content

Wann dieser Content für dich wirkt
Wenn du neue Menschen erreichen willst und sichtbar werden möchtest – ohne dich zu verbiegen.

Ganz wichtig
Inspiration entsteht nicht aus Nettigkeit, sondern aus klarer Haltung.

Praxis-Tipps:

  • Reibung erzeugt Aufmerksamkeit.
    Wogegen arbeitest du bewusst?

  • Persönlich ≠ privat.
    Teile Erkenntnisse, nicht Tagebucheinträge.

  • Schreibe aus dem Gefühl deiner Zielgruppe heraus.
    Nicht aus deiner Lösung.

  • Meinung schlägt Mehrwert.
    Besonders auf LinkedIn.

 Content-Ideen:

  • „Niemand sagt dir, dass …“

  • „Das denkt kaum jemand laut – aber viele fühlen es“

  • „Ich arbeite bewusst nicht so“

 

4. Bildungs- & Longform-Content

Wann dieser Content für dich wirkt
Wenn deine Zielgruppe Tiefe sucht und dich als Expertin wahrnehmen soll.

Was Longform wirklich stark macht
Nicht die Länge, sondern die Dramaturgie.

Praxis-Tipps:

  • Weniger erklären, mehr führen.
    Leser:innen wollen denken, nicht nur konsumieren.

  • Vergleiche Entscheidungen, nicht Methoden.
    Warum X sinnvoller ist als Y.

  • Longform lieber selten, aber substanziell.

  • Starke Inhalte recyceln.
    Aktualisieren schlägt neu produzieren.

  • Eine klare Erkenntnis am Ende.
    Kein „Das kommt darauf an“.

 Content-Ideen:

  • „Warum dieser Ansatz langfristig nicht funktioniert“

  • „Was hinter dieser Methode wirklich steckt“

  • „So treffe ich Entscheidungen in meiner Arbeit“

 

Du musst nicht alle Content-Typen gleich stark bedienen. Sondern wissen, auf welchen Contentypen deine Zielgruppe am ehesten reagiert. 

Falls du dir hier nicht 100% sicher bist – gehe in die Analyse. Schaue dir die Zahlen aus der meta Business Suite, LinkedIn & co. an. Zahlen lügen nicht!

Hier musst du dann einmal analysieren: welche Beiträge haben am besten abgeschnitten & wieso. Dies nimmst du als Ableitung für die beliebteste(n) Contentart(en).

Una JA; du musst schon aktiv sein! Reichweite kommt nicht von selbst – aber du kannst gezielt Content erstellen, um effektiver zu sein. 🙂

 

Warum Contenttypen im Social Media so wichtig sind – und warum du trotzdem deinen Stil behalten solltest

Im Social Media funktioniert nicht jeder Inhalt gleich. Manche Posts werden gespeichert, andere geteilt, wieder andere führen direkt zu Anfragen oder Verkäufen. Genau hier kommen Contenttypen ins Spiel: Sie helfen dir zu verstehen, welche Art von Inhalt welche Aufgabe erfüllt – und auf welcher Plattform sie am besten funktioniert.

Instagram: Nähe, Inspiration und schnelle Aha-Momente

Instagram lebt von visueller Ansprache, kurzen Texten und Storytelling im Schnelldurchlauf. Hier zählen Snackable Content, inspirierende Mini-Storys und schnelle Tipps.

  • Snackable Content: Kurze Reels, Mini-Carousels, visuelle Zitate. Perfekt, um im Feed oder in den Stories präsent zu bleiben.

  • Inspirierender Content: Zeig Haltung, teile Insights aus deinem Alltag oder deine Denkprozesse. Leute folgen, weil sie sich verstanden fühlen, nicht weil es perfekt ins Layout passt.

  • Bildungs-Content funktioniert auch hier, aber eher in Häppchen: Infografiken, Step-by-Step Reels, Karussell-Beiträge mit 3–5 klaren Punkten.

Auf Instagram kannst du also experimentieren, spontane Inhalte zeigen und deinen Stil stark einfließen lassen – High-End-Produktionen sind optional, nicht Pflicht. Authentizität wirkt oft stärker als Hochglanz.

LinkedIn: Expertise, Haltung und strategische Reichweite

LinkedIn ist weniger schnelllebig, hier zählen Texttiefe, Meinungsbeiträge und Insights, die deine Expertise zeigen.

  • Bildungs- & Longform-Content: Blog-ähnliche Posts, detaillierte Case-Studies, Analysen, die zeigen, wie du Probleme löst.

  • Verkaufs- & Lead-Content: Storytelling funktioniert hier ebenfalls, aber strategischer: Zeig Entscheidungsprozesse, Einwände deiner Kund:innen und konkrete Lösungen.

  • Inspirierender Content kann auch Reichweite bringen – besonders wenn er polarisiert oder eine Meinung klar vertritt.

LinkedIn ist der Ort, um Vertrauen aufzubauen, langfristige Kontakte zu knüpfen und deine Marke als Expertin zu positionieren. Hier darf es ruhig tief, fundiert und strategisch sein – Nähe entsteht durch Ehrlichkeit und Klarheit, nicht durch schnelle Clips.

Fazit: 

Contenttypen sind keine starre Schablone, sondern Orientierungspunkte. Auf Instagram liegt der Fokus auf schneller Nähe und Inspiration, auf LinkedIn auf Tiefe, Vertrauen und Expertise. Dein eigener Stil ist dabei der rote Faden: Die Form des Contents passt sich der Plattform an, die Stimme bleibt unverändert.

💡Wer seine Contenttypen kennt, kann gezielter planen: weniger posten, dafür relevanter, Reichweite steigern, Vertrauen aufbauen und Leads generieren – alles ohne sich zu verbiegen.

Website start online, lebe offline (20)
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